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Mach mal Pause!

 

 

Mach mal Pause!  Es gibt Tage, da kommen wir kaum zum hinsetzen und essen. Letzte Woche war so ein Tag. Ich war mit einer Gruppe wandern im Ötztal. Unser Weg führte uns in Richtung Gletscher und wir entdeckten eine Eishöhle. Fasziniert bewunderten und fotografierten wir die mächtigen und uralten Eisschichten. Nach einiger Zeit liefen wir weiter. Der angekündigte Regen kam ein wenig früher und so fiel unsere Rast wortwörtlich ins Wasser. Da sich zum Dauerregen auch noch ein Gewitter einstellte, marschierten wir zügig voran, um unsere Berghütte zu erreichen. Ein Müsliriegel im Stehen musste reichen. Völlig durchnässt und erschöpft trafen wir zur Kaffeezeit auf der Hütte ein. Wie dankbar waren wir alle für das schützende Dach über dem Kopf, die trockenen Kleider, heiße Schokolade und Kuchen. 
 
Am nächsten Tag war wieder strahlender Sonnenschein und wir brachen gestärkt und ausgeruht zur nächsten Tour auf. Nach drei Stunden zäher Auf - und Abstiege im Fels beschlossen wir, eine ausgedehnte Siesta zu halten und den Rest des Tages ein wenig gemütlicher angehen zu lassen. Dass dies auch auf gut 3000 m Höhe möglich ist, seht ihr auf dem Foto. Wir genossen die Wärme der Sonne, die fantastische Aussicht und einfach Zeit zu haben. 
 
Ach so, was hat das alles mit dem Wortschatz zu tun? 
Nun, für mich ist Urlaub Zeit ohne Termine und so oft es geht, auch ohne Uhr, einfach U(h)rlaub. Ist es ein Zufall, dass mir am ersten Urlaubstag das Uhrband kaputt ging? Ich glaube nicht... 
 
Wortspiele dieser Art sind manchmal recht aufschlussreich und schenken uns schöne Einsichten. Kennen Sie auch solche Wortspiele?  Schreiben Sie mir Ihre Ideen dazu in den Kommentar.
Im nächsten Blog werde ich etwas zur Wirkung von Pausen in der Sprache schreiben. 

 

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